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Warum ich dich darum bitte, Rezensionen für meine Bücher zu schreiben.

Warum gelbe Sternchen toll sind.

Sie sind unsere Wegweiser. Sie unterstützen uns, den guten Staubsauger vom schlechten zu unterscheiden. Sie helfen uns dabei, in der Masse etwas zu finden, das uns einen Mehrwert bringt, mit dem wir unser Leben bereichern können. Rezensionen sind im Internet inzwischen so eine Selbstverständlichkeit geworden, dass ich manchmal versucht bin, den Käse bei Aldi erstmal zu googlen, um Bewertungen dazu zu lesen. Die Möglichkeit, ein Produkt im Internet zu bewerten, bzw. diese Bewertung zu sehen, hat unser Kaufverhalten also maßgeblich verändert. Wer lässt sich denn heute noch wirklich vom Fachverkäufer im Elektronikmarkt beraten, wenn er eine elektrische Zahnbürste kaufen will. Nee, die 312 Kunden, die eine Bewertung dazu im Internet abgegeben haben. Denen vertrauen wir.

Und weißt du, was das Tolle daran ist (auch wenn ich selbst immer noch gern den Fachverkäufer frage)? Egal in welchem Bereich, auch kleine Produzenten und Marken haben auf diese Weise die Chance, sich gegen die etablierten Hersteller zu behaupten. Wir kaufen nicht mehr die Katze im Sack oder den Elch im Auto (wer sich von den älteren unter uns noch erinnert), sondern haben bereits vor dem Kauf eine ungefähre Vorstellung von der Qualität eines Produktes. Und das, ohne auf die oft nicht ganz so objektiven Testergebnisse von Zeitschriften oder Fernsehsendungen angewiesen zu sein.

Gelbe Sternchen für Bücher.

Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass du all das weißt und selbst regelmäßig Rezensionen liest oder dich an der Anzahl der Sterne orientierst, die es geschafft haben, eine gelbe Färbung zu erhalten. Vielleicht bist du so auch auf meine Bücher gekommen. Ich gebe zu, dass ich selbst insbesondere Bücher tatsächlich danach auswähle, wie andere Leser sie bewertet haben. Ich lese nur ungern Klappentexte, weil die oft zu viel verraten. Wenn ein Buch bei vielen Lesern ankommt, dann hilft mir das deshalb eher bei meiner Entscheidung. Nur leider habe ich bis vor etwa einem Jahr selbst nie eine Rezension geschrieben. 

Mir war einfach nie bewusst, wie entscheidend es für einen Autor und seine Bücher ist, dass Leser sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um in wenigen Sätzen zusammenzufassen, wenn ein Buch sie berührt, begeistert oder einfach mitgenommen hat. Ich hätte nicht gedacht, wie wichtig es insbesondere für Autoren ist, hinter denen kein großer Publikumsverlag steht, dass sie durch Rezensionen aus der Masse der Bücher herausstechen können.

Warum Buch-Rezensionen wichtig sind.

Und weil ich weiß, dass die meisten von uns Lesern sich dessen auch nicht bewusst sind, möchte ich dir einmal kurz verdeutlichen, warum jede einzelne Rezension uns Autoren, unseren Büchern und letztendlich auch dir, dem Leser, hilft.

Aufmerksamkeit. Wie man uns sieht.

Ich denke, dir ist klar, warum Rezensionen für Autoren und die Bücher gut sind. Sie erhalten mehr Aufmerksamkeit, finden mehr Leser und letztendlich, auch wenn wir das Autorendasein und die Buchbranche gern romantisieren, aber hierum geht es ja schließlich auch, letztendlich verkaufen sich die Bücher besser und der Autor kann seine Brötchen (in meinem Fall eher Rühreier und Ingwer) bezahlen.

Und wenn wir dann doch in der Liste der Bücher auftauchen, finden wir uns zwischen bekannten Autoren und großen Verlagen wieder. Wir können (und das tun viele) gute Cover-Designer beauftragen, um optisch mit den Großen der Branche mitzuhalten. Wir können einen eindrucksvollen und interessanten Titel wählen. Und dennoch steht hinter den anderen Büchern eine gewisse Anziehungskraft. Und die Sicherheit, ein gutes Buch zu kaufen, wenn wir zu Sparks, King oder Beckett greifen.

Unbekannte Autoren erhalten deshalb weniger Aufmerksamkeit, es sei denn … Ja, es sei denn, wir können uns auf andere Weise behaupten und diese Sicherheit ausstrahlen. Und der allereinzigste Weg dorthin sind Rezensionen. Gute Bewertungen von Lesern, die unser Buch geliebt haben.

Mehr Zeit zum Schreiben.

Unbekannte Autoren erhalten deshalb weniger Aufmerksamkeit, es sei denn … Ja, es sei denn, wir können uns auf andere Weise behaupten und diese Sicherheit ausstrahlen. Und der allereinzigste Weg dorthin sind Rezensionen. Gute Bewertungen von Lesern, die unser Buch geliebt haben.

Und nur dann, wenn Autoren mit ihren Büchern ausreichend Geld verdienen, können sie weitere Bücher schreiben und müssen sich nicht mit Jobs als Barista, Bibliothekshelfer oder Forschungsassistent über Wasser halten.

Jede Rezension, die du deinem Lieblingsautor schreibst, bringt ihn also einem Leben als Schriftsteller näher. Und weißt du, was das Schöne bei uns Indie (Independent – unabhängig und irgendwie auch Indiviual) ist? Wir können so viele Bücher veröffentlichen, wie wir wollen. Deshalb gibt es Autoren, die jeden Monat ein neues Buch herausbringen. Klar, so schnell schreiben nur die wenigen Menschen auf unserer Welt, die mit zwanzig Fingern und zwei Gehirnen gesegnet sind. Ich zähle nicht dazu. Meine fünfzehn Finger schaffen nur drei bis vier Bücher pro Jahr.

Ähm … ja. Also, wenn wir trotz der unfassbar günstigen Preise, die man heute für ein eBook bezahlt, ausreichend Geld verdienen, um uns jeden Tag hinter unsere Schreibmaschine zu klemmen … Ja, das ist eine weitere sehr romantische Vorstellung, nicht wahr? Aber natürlich für die meisten von uns völliger Unsinn. Also, wenn wir uns täglich hinter unsere Laptop-Tastatur hängen können, um ausgedachte Geschichten zu Papier zu bringen, dann schaffen wir es qualitativ hochwertige Bücher zu schreiben, die Kosten für ein Lektorat, Korrektorat und das Cover zu tragen und uns auch noch die Zeit zu nehmen, um Kurzgeschichten für einen Newsletter zu schreiben, in dem du mehr über Protagonisten und Setting der Romane erfährst (also, zumindest ist das bei mir so).

Bessere Bücher. Weniger Fehler. Und schönere Cover.

Und weißt du, warum Rezensionen außerdem gut für dich sind? Vor Urzeiten, als das Self-Publishing nicht mehr war als ein graugrünbrauner Markt, auf dem du für unfassbar günstige sieben Euro eBooks (ich bin ganz froh, dass ich diese Wortsammlungen nicht mit dem Wort Buch bezeichnen muss) erwerben konntest, deren Cover, ein verpixeltes Handyfoto, das mit etwas Glück durch ein Bildbearbeitungsprogramm gejagt worden war, von einem unlesbaren Titel überlagert wurde. Im Inneren, soweit man das bei einem eBook sagen kann, fand sich oft ein erster oder zweiter Entwurf mit Rechtschreibfehlern, die zwar normal sind, in einem Endprodukt aber nicht mehr erscheinen sollten.

Was ich damit sagen will? Diese Bücher wurden eiskalt durch schlechte Rezensionen abgestraft. Und das ist auch heute noch so. Meistens. Und die guten Bücher, die neben einer packenden Story auch noch grammatikalisch angenehm zu lesen sind, die stechen durch gute Rezensionen heraus. Und du profitierst davon, weil wir Autoren uns immer mehr Mühe geben müssen, um den Qualitätsstandard, den die Verlage vorgeben, einzuhalten. 

Warum mich das beschäftigt.

Natürlich ist es auch toll, wenn du das Buch für deine beste Freundin zum Geburtstag kaufst.  Aber noch toller ist es, wenn deine Freundin und ihre Schwester und deren Schwägerin über gute Bewertungen selbst darauf stoßen.

Natürlich ist es auch toll, wenn du das Buch für deine beste Freundin zum Geburtstag kaufst.  Aber noch toller ist es, wenn deine Freundin und ihre Schwester und deren Schwägerin über gute Bewertungen selbst darauf stoßen.

Was ich damit sagen will? Diese Bücher wurden eiskalt durch schlechte Rezensionen abgestraft. Und das ist auch heute noch so. Meistens. Und die guten Bücher, die neben einer packenden Story auch noch grammatikalisch angenehm zu lesen sind, die stechen durch gute Rezensionen heraus. Und du profitierst davon, weil wir Autoren uns immer mehr Mühe geben müssen, um den Qualitätsstandard, den die Verlage vorgeben, einzuhalten. 

Dankbarkeit & Selbstverständlichkeit.

Ich bin so dankbar für die vielen positiven Rezensionen, die meine Bücher bisher erhalten haben. Und seit einem Jahr rezensiere ich jedes Buch, dass ich gelesen habe. Egal ob Johanna Kramer oder Mona Kasten, egal ob Goldmann Verlag oder selbst veröffentlicht. Für mich ist das zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Und mit diesem Artikel möchte ich das Bewusstsein dafür erhöhen, schaffen oder einfach daran erinnern, dass wenige Minuten deiner Zeit einen riesigen Unterschied von den Schreiber der Worte machen können, die du vielleicht in den letzten Tagen verschlungen hast.

Wie siehst du das? Findest du Rezensionen wichtig? Übertreibe ich? Habe ich vollkommen den Verstand verloren, weil ich so sehr darauf herumreite? Sag es mir!