Das Buch nach seinem Einband beurteilen.

Ich denke darüber nach, hier eine Szene aus dem Buch, das noch immer keinen endgültigen Namen hat, zu veröffentlichen. Allerdings ist bisher keine Szene vollständig überarbeitet und ich bin auch überhaupt nicht sicher, welche Szene das sein soll. Einerseits soll sie dir eine Idee vom Buch geben, aber andererseits soll sie dir auch nicht zu viel verraten. Ich könnte die erste Szene wählen, aber die ist, na ja, dafür irgendwie ungeeignet.

Nun ja, das Ganze hat noch ein paar Tage Zeit. Erstmal muss Erstleserin No. 1 fertig werden mit ihren Anmerkungen. Vor denen graut es mir. Denn, auch wenn sie das Buch beim ersten Lesen quasi aufgesaugt, verschlungen und inhaliert hat, ist sie jetzt wahnsinnig kritisch. Aber das ist gut. Das kann dem Buch nur gut tun. Ich maße mir auf jeden Fall nicht an, hier die volle Brillanz zu haben, und so ein Buch komplett ohne Lektorat überarbeiten zu können. Und das ist ja so quasi eins.

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Einen Buchtitel finden.

Dies ist mein erstes Buch. Und so lange ich es geschrieben habe, hieß die Datei und damit das Buch selbst nur ‚Es war September‘. Und das auch nur deshalb, weil das die ersten drei Worte des ersten Entwurfs waren und beim Speichern hat mein Textverarbeitungsprogramm sich diese drei ersten Worte geschnappt. Der Titel wäre ziemlich cool, wenn sich alle wichtigen Szenen in diesem Buch im September abspielen würden. Achtung Spoiler: Das tun sie aber nicht. Ein Teil schon. Aber das ist eigentlich nicht wichtig.

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Erstleserinnen.

Ein Buch zu schreiben, ist leicht. Ich schreibe jeden Tag ein bisschen und irgendwann ist es fertig. Und dann überarbeite ich diesen ersten Entwurf und dann auch noch den zweiten und den dritten und am liebsten auch noch den vierten, den fünften und… Na ja, du hast wahrscheinlich eine Vorstellung davon, was ich meine. Aber irgendwann kommt der Punkt, an dem ich mich nicht länger davor drücken kann, dieses, mein Baby in andere Hände zu geben. Und dieser Moment, auf den ich ja eigentlich die vergangenen Monate hingearbeitet habe, ist unglaublich grausam. Und aufregend. Und erschreckend. Und elektrisierend. Und aufregend. Und verzehrend. Und aufregend. Und spannend. Und aufregend. Aber das sagte ich ja schon.

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Der erste Beitrag.

Jeder Blog beginnt mit ihm. Dem ersten Artikel. Und ich liebe leere Seiten, neue Notizbücher und frisch erstellte Word-Dokumente oder Scrivener-Projekte. Aber so ein leerer Blog… Es gibt tausend Dinge, die ich hier schreiben möchte. Von denen ich dir erzählen will, aber etwas hält mich davon ab, einfach damit anzufangen, bevor ich nicht diesen einen ersten Eintrag geschrieben habe.

Und so sitze ich jetzt hier. In meinem IKEA Pjöang-Sessel, die Füße auf dem passenden Hocker, den ich für zehn Euro in einer Schöneberger Altbau-Wohnung gekauft habe. Neben mir steht eine Weinkiste voller Bücher von Edgar Ellen Poe’s Meistererzählungen, über Stephen King’s ‚on writing‘ und Dorothy Parker’s ‚Portable‘ bis hin zu ‚Klassischer Musik für Dummies‘, Joschka Fischer’s ‚Der Abstieg des Westens‘ und Büchern über Yoga und Taekwondo. Obendrauf steht ein Ingwer-Tee, auf der Tasse steh ‚lo que hago con mi that tiempo es lo que hago con mi vida‘. Ich höre selber, wie das klingt. Aber so sieht sie nunmal aus, meine Leseecke.

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