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BLOG-BEiTRÄGE

Die erste war schrecklich. Wirklich richtig schrecklich. Und dabei hatte ich noch das Glück, dass ich sie erst für mein zweites Buch bekommen habe. Vielleicht war das aber auch gar kein Glück. Denn ich war so verwöhnt von den guten Rezensionen für mein erstes Buch, dass mich die erste Einsternerezension für „Nur für diesen Moment“ total aus der Bahn geworfen hat. Und so war es auch mit der zweiten und der dritten und der vierten und der fünften. Es hat so wahnsinnig lange gedauert, bis ich verstanden habe, dass es einfach Menschen gibt, die ein Buch mit einem Stern bewerten. 🙈😅

Ein Stern – das ist wie -80 Sterne

Dabei ging es mir tatsächlich nicht so sehr darum, dass sie mein Buch nicht mochten (obwohl das natürlich völlig unverständlich war. Ich meine, Hallo?). Spaß beiseite: Für mich war es die Energie, die dahinter steckte. Eine unfassbar negative Energie.
Irgendwie finde ich, es müsste eine Tabelle geben für Bewertungen, die auf Sternen beruhen. Besonders wenn man keine Worte dazu notieren muss. Eine Tabelle, in der ganz klar erklärt wird, welche Kriterien erfüllt sein sollten, damit eine bestimmte Anzahl an Sternen vergeben wird.

Regeln für Sternvergabe?

Und wenn ich diese Tabelle erstellen dürfte, würden Ein Stern Rezensionen nur Bücher bekommen, die ganz formale Anforderungen, Mindestanforderungen an ein Buch nicht erfüllen. Vielleicht glauben einige, das eine Ein-Sterne-Bewertung bedeutet, dass man dem Buch eine 20 % Bewertung gibt. So ist es aber nicht. So wird es nicht wahrgenommen.
Es ist eine Abwertung. Ein Buch, dass nur Ein-Sterne-Rezensionen bekommt, steht deutlich schlechter da als ein Buch, dass gar keine Bewertungen hat.

Ein Stern = Schrott?

In meinen Augen sagt eine Ein Sterne Rezension aus, dass das Buch völliger Schrott ist. Und zwar nicht nur bezogen auf die Geschichte. Es bedeutet, dass der Schreibstil furchtbar ist, das unheimlich viele Fehler im Text sind, dass es rassistisch ist oder zu extremen Gewalttaten aufruft (oder zur Wahl von Donald Trump) und dass die Gestaltung den Augen weh tut.
Eine Ein Sterne Bewertung sagt aus, dass es nichts Gutes an dem Buch gab. Das es nicht nur das Lesevergnügen enttäuscht hat, sondern auch formal auf ganzer Länge versagt hat.

Denkt an die Autor*innen

Inzwischen weiß ich, dass nicht jede Rezension mit nur einem Stern so gemeint ist. Dennoch appelliere ich an jede und jeden, der Bücher rezensiert, sich ganz genau zu fragen, ob er oder sie so ein vernichtendes Urteil über ein Buch veröffentlichen möchte, dass ihm oder ihr  nur vom Verlauf der Geschichte her nicht gefallen hat. Ich bin zumindest der Meinung, dass in eine Bewertung mehr hineinfließen sollte als nur der eigene Geschmack. Von Autor*innen- und Verlagsseite steckt schließlich auch mehr drin als nur die Idee zu einer Geschichte.
Ich bin inzwischen recht entspannt, was diese Bewertungen angeht. Das liegt mit Sicherheit vor allem daran, dass so viele Menschen sich die Zeit nehmen, positive Bewertungen zu schreiben, wenn Ihnen ein Buch gefallen hat. Aber ich kann es noch immer nicht nachvollziehen 🙈😅
Wie siehst du das? Haben Ein Sterne Bewertungen für dich ihre Berechtigung? Oder kannst du sie genauso wenig nachvollziehen wie ich? (Zumindest für die meisten Bücher.)
Danke, dass du mich liest!
Mach’s gut, deine Andrea

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